Viele Männer leiden mit zunehmendem Alter unter einer Vergrößerung der Prostata. Typische Symptome sind häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen, ein abgeschwächter Harnstrahl oder das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung. In der Klinik für Urologie des Marien Hospital Düsseldorf stehen hierfür bereits verschiedene moderne Therapieverfahren zur Verfügung, wie die medikamentöse Behanldung, TUR-P oder die Holmium-Laser-Enukleation (HoLEP) – nun ergänzt das Rezum-Verfahren das Spektrum um eine weitere schonende Option.
Minimalinvasive Therapie mit moderner Technologie
Die Behandlung erfolgt minimalinvasiv über die Harnröhre: Mithilfe von gezielt eingesetztem Wasserdampf wird überschüssiges Prostatagewebe behandelt, das anschließend vom Körper auf natürliche Weise abgebaut wird. Ziel ist es, Beschwerden wie häufigen Harndrang, nächtliches Wasserlassen oder einen abgeschwächten Harnstrahl nachhaltig zu lindern. „Mit dem Rezum-Verfahren können wir vielen Patienten eine wirksame und gleichzeitig besonders schonende Therapie anbieten“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. med. Patrick J. Bastian. „Gerade für Männer, die eine möglichst kurze Erholungszeit wünschen oder eine klassische Operation vermeiden möchten, stellt das Verfahren eine Behandlungsoption dar.“
Die Klinik für Urologie, Uro-Onkologie und Kinderurologie am Marien Hospital Düsseldorf setzt seit vielen Jahren auf moderne und individuell abgestimmte Therapiekonzepte in der Prostatabehandlung. Sie verfügt über ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Angebot für urologische Erkrankungen. Schwerpunkte liegen unter anderem in der Prostata- und Inkontinenztherapie, der Behandlung von Harnsteinerkrankungen sowie in der urologischen Onkologie und der robotisch-assistierten OP-Technik mit dem Da Vinci-System. Patienten profitieren dabei von einer individuellen Beratung und einem interdisziplinären Behandlungskonzept.
Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Patrick J. Bastian setzt die Klinik auf moderne, möglichst schonende Behandlungsmethoden, die auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt sind. Mit der Einführung des Rezum-Verfahrens wird das Spektrum minimalinvasiver Therapien im Bereich der Prostataerkrankungen weiter ausgebaut.






























